Bleaching Strips

Bleaching-Strips – Aufhellung der Zähne mit Klebestreifen

Ein schönes, strahlendes Lächeln ist ansteckend. In der Schule, im Beruf, bei Freizeitveranstaltungen oder bei einem Date profitiert man von einem ungezwungenen Lächeln, das von Herzen kommt und oft mehr als 1000 Worte sagt.

Doch vielen Menschen verderben etwas dunklere Zähne ein solches Lächeln. Sei es aus Scham, mangelndem Selbstvertrauen oder weil man sich einfach nicht wohl fühlt, seine Zähne zu zeigen.

Dabei sollte sich für Zahnverfärbungen niemand schämen müssen, denn sie treten mit der Zeit bei nahezu jedem auf. Nahrungs- und Genussmittel hinterlassen im Laufe der Zeit Spuren, die so hartnäckig sind, dass sie sich nicht mehr einfach wegputzen lassen.

Abhilfe schafft in diesen Fällen eine Zahnaufhellung, für die es mittlerweile die verschiedensten Methoden und Produkte gibt.

Eins dieser Produkte sind Bleaching Strips*, was aus dem englischen übersetzt so viel wie „Bleichstreifen“ (Bleaching = Bleichen / Strips = Streifen) bedeutet.

Viele Menschen wünschen sich weißere Zähne und setzen dabei auf die Wirkung von Bleaching Strips.
Viele Menschen wünschen sich weißere Zähne und setzen dabei auf die Wirkung von Bleaching Strips.

Schnell, einfach, effektiv, zu Hause – So werben Anbieter mit ihren Bleaching-Produkten und treffen damit oft den Nerv von Menschen, die die Kosten eines professionellen Zahnbleachings beim Zahnarzt scheuen.

Bleaching Strips* erfüllen diese Vorgaben. Doch ob sie wirklich so effektiv sind, wann man sie benutzen darf, welche Gefahren es gibt und auf was man bei der Anwendung achten muss, haben wir uns etwas genauer angeschaut.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Anwendung von Bleaching Stripes?

Bleaching Strips sollten nur dann angewendet werden, wenn Zähne und Zahnfleisch sich in einem gesunden Zustand befinden und es auch sonst keine Verletzungen im Mundraum gibt. Das gilt übrigens gleichermaßen für alle Bleaching-Produkte.

„Bei Erkrankungen und Verletzungen im Mundraum sollte bis zur Heilung gewartet werden, bevor Bleaching Stripes eingesetzt werden.“

Von einer Zahnaufhellung durch Bleaching Stripes ist abzusehen, wenn eine massive Hypersensibilität der Zähne, eine unbehandelte Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder eine Entzündung des Zahnbetts (Parodontitis) vorliegt.

Auch bei undichten Zahnfüllungen, Karies oder stark ausgeprägten Schädigungen der Zahnhartsubstanz (Erosionen) – beispielsweise durch Säuren aus Softdrinks oder aus sauren Fruchtsäften – sollte auf ein Bleaching mit den Streifen verzichtet werden.

Bleaching Strips
Bleaching Strips sollten nur dann angewendet werden, wenn Zähne und Zahnfleisch gesund sind.

In vielen dieser genannten Fälle kann das Bleichmittel in das Innere des Zahnes eindringen, dort für Schmerzen sorgen und den Zahn bzw. den Nerv schädigen.

Bei Jugendlichen ist das Risiko, dass der Zahnnerv geschädigt wird, noch höher weil die Struktur des Zahns noch nicht voll ausgereift ist.

Aus den genannten Gründen sollte zur Vorbereitung ein Zahnarzt aufgesucht werden, denn dieser kann Ihre Zahngesundheit am besten einschätzen und Ihnen darüber hinaus noch wertvolle weitere Informationen liefern.

Wie sieht die Vorbereitung auf die Anwendung aus?

Bei allen Zahnbleachings mit frei verkäuflichen Produkten, sei es durch Bleaching Strips*, Bleaching Stifte, Bleaching Sets oder andere Produkte, sollte ein Besuch beim Zahnarzt und eine professionelle Beratung durch diesen an erster Stelle stehen.

„Ihr Zahnarzt kann Ihnen eine realistische Einschätzung über die Tauglichkeit Ihrer Zähne und den möglichen Aufhellungsgrad geben.“

Hierbei kann geklärt werden, ob die eigenen Zähne für Whitening-Stripes überhaupt in Frage kommen und mit welchen Erfolgsaussichten man in Bezug auf den Aufhellungsgrad rechnen kann.

Es muss einem nicht unangenehm sein, danach zu fragen, denn obwohl der Zahnarzt wahrscheinlich selbst das Zahnbleaching (In-Office Bleaching oder Home-Bleaching) anbietet und dies die sinnvollste und effektivste Möglichkeit zur Zahnaufhellung ist, sind die Kosten einer solchen Behandlung von mehreren hundert Euro nicht für jeden zu tragen.

Nicht für jeden kommt eine Anwendung von Bleaching Strips in Frage.
Nicht für jeden kommt eine Anwendung von Bleaching Strips in Frage.

Gezahlt werden muss eine solche Behandlung nämlich aus eigener Tasche, da die Krankenkassen diese rein kosmetische Behandlung grundsätzlich nicht bezuschussen.

Eine professionelle Zahnreinigung leistet Vorarbeit

Was der Zahnarzt sicherlich empfehlen wird, ist eine professionelle Zahnreinigung (PZR).

Diese hat zwar einen Preis von ca. 80 – 120 Euro (an diesen Kosten beteiligen sich einige Krankenkassen), aber sorgt dafür, dass die Zähne für die Anwendung der Bleaching Strips perfekt gesäubert sind und die Streifen Ihre volle Wirkung entfalten können.

Alleine durch die professionelle Zahnreinigung können schon positive Ergebnisse in Bezug auf weißere Zähne erzielt werden.

Eine professionelle Zahnreinigung als Vorbereitung auf die Anwendung von Bleaching Strips
Eine professionelle Zahnreinigung dient als Vorbereitung auf die Anwendung von Bleaching Strips.

Weitere Informationen zur Vorbereitung auf frei verkäufliche Zahnbleaching-Produkte, finden Sie in der Übersicht, wie man sich auf ein Zahnbleaching zu Hause vorbereiten sollte.

Hat man grünes Licht von seinem Zahnarzt und die Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung auf die Anwendung von Bleaching Strips vorbereitet, sollte im ersten Schritt ein Blick in die Gebrauchsanweisung der Streifen geworfen werden.

Hier kommt es besonders auf die Einwirkzeit der Whitening-Strips an, die von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist und von 10 Minuten bis zu 2 Stunden reichen kann.

Wie wendet man Bleaching Strips an?

Die Anwendung von Bleaching Strips* ist im Grunde genommen recht einfach, kann aber insbesondere bei der ersten Verwendung etwas gewöhnungsbedürftig sein. Nach einigen Anwendungen hat sich der Ablauf eingespielt.

„Das Zahnfleisch sollte möglichst nicht mit den Bleaching Strips in Berührung kommen, da dies zu Reizungen führen kann.“

Bei geraden Zähnen ist das Anlegen etwas einfacher als bei vermehrt schiefen Zähnen, aber auch da passen sich die Streifen dem Gebiss an. Nach leichtem Andrücken bleiben die Bleaching Streifen selbstständig an den Zähnen haften und verrutschen idealerweise auch nicht mehr.

  • Fassen Sie die Bleaching Strips nicht mit nassen Händen an und bewahren Sie sie immer an einem kühlen Ort auf. Werden sie Wärmequellen ausgesetzt, kann das die Wirkung des Gels beeinflussen.
  • Vor der Anwendung sollten die Zähne mit einer Zahnbürste gründlich gereinigt werden. Ultraschall-Zahnbürsten* leisten hier besonders gute Dienste.
  • Im Anschluss ans Zähneputzen lassen Sie die Zähne vollständig trocknen. Hier kann man auch mit einem Tuch nachhelfen und die Zähne trocken tupfen.
  • Lösen Sie dann die Streifen von der Trägerfolie und platzieren Sie sie mit der Gel-Seite auf den sauberen und trockenen oberen und unteren Vorderzähnen. Der größere Streifen wird auf den oberen Zähnen und der kleinere Streifen auf den unteren Zähnen angewendet.
  • Drücken Sie die Streifen so auf den Zähnen an, dass Sie die Zahnoberflächen bedecken, aber möglichst nicht das Zahnfleisch, da es sonst zu Reizungen des Zahnfleisches kommen kann.
  • Lassen Sie die Streifen jetzt für die Dauer, die vom Hersteller angegeben wird, auf den Zähnen ihre Wirkung entfalten.
  • Versuchen Sie Speichelfluss weitestgehend zu vermeiden und trinken und essen Sie während der Anwendung nichts. Einige Produkte wie die Lovely Smile Bleaching Strips* erlauben aber selbst Trinken, sowie normales Reden, Joggen und andere sportliche Aktivitäten.
  • Spülen Sie sich nach der Anwendung den Mund mit Wasser aus und putzen Sie sich erneut die Zähne um Rückstände komplett zu entfernen.
  • Vermeiden Sie es, direkt nach der Anwendung zu verfärbenden Speisen und Getränken zu greifen. Der Zahnschmelz ist in dieser Phase leicht angeraut und dadurch sehr anfällig dafür, diese Verfärbungen noch intensiver aufzunehmen.
  • Wiederholen Sie diese Schritte morgens und abends bis die Bleaching Strips Ihrer Verpackung aufgebraucht sind.
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Wie hellen Bleaching Strips die Zähne auf?

Die Wirkung von Whitening Stripes ist bei allen Produkten nahezu identisch. Ein Unterschied besteht allerdings in der Verwendung verschiedener Inhaltsstoffe.

Einige Anbieter setzen auf Wasserstoffperoxid (H2O2), welches auch in einer weitaus höheren Konzentration beim professionellen Bleaching durch einen Zahnarzt verwendet wird.

„Verantwortlich für die Zahnaufhellung ist trotz verschiedener Inhaltsstoffe der freigesetzte aktive Sauerstoff.“

Andere Anbieter setzen hingegen auf peroxidfreie Inhaltsstoffe. Bei den peroxidfreien Bleaching Strips findet man z.B. die Angabe von Sodium Chlorite und EDTA. Auch bei den Strips, die mit der Wirkung von Aktivkohle beworben werden, ist dies der Fall.

Sodium Chlorite, auf deutsch Natriumchlorit und nicht zu verwechseln mit dem Kochsalz Natriumchlorid, ist ein Natriumsalz, das im Zusammenspiel mit EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) in der sauren Umgebung des Mundes zu Chlordioxid, einer chemischen Verbindung aus Chlor und Sauerstoff zerfällt.

Wasserstoffperoxid hingegen zerfällt in seine Bestandteile Wasser und Sauerstoff und gibt dabei noch minimal Energie in Form von Wärme ab.

Die Wirkstoffe von Bleaching Strips dringen in den Zahnschmelz ein und verändern dort in einem chemischen Prozess (Oxidation) die Farbmoleküle.
Die Wirkstoffe von Bleaching Strips dringen in den Zahnschmelz ein und verändern dort in einem chemischen Prozess (Oxidation) die Farbmoleküle.

Über das Gel der Bleaching Strips dringen Sauerstoffradikale (bekannt als aktiver Sauerstoff) des Chlordioxid oder des Wasserstoffperoxid in den Zahnschmelz ein und reduzieren dort die Farbstoffmoleküle, die dadurch farblos werden.

Die Farbpigmente, die sich im Zahnschmelz festgesetzt haben, werden also nicht entfernt, sondern chemisch so verändert (oxidiert), dass sie ausgebleicht werden und somit nicht mehr sichtbar sind. Das Ergebnis sind hellere, bzw. weißere Zähne.

Hintergrund-Informationen zu Bleaching Strips

Die gesetzliche Lage in der EU erlaubt bei frei verkäuflichen Zahnbleaching-Produkten – also auch bei Bleaching Strips – einen maximalen Wasserstoffperoxid-Anteil von 0,1%.

Dieser Wert wurde vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (Scientific Committee on Consumer Safety / SCCS) für Konsumenten als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.

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Nachzulesen in diesem Bericht zum Thema „Wasserstoffperoxid, in seiner freien Form oder bei Freisetzung, in Mundhygieneprodukten und Zahnbleichmitteln“ auf Seite 5 Punkt 1 und Seite 71 (Englisch). Für die EU umgesetzt wurde dies in der Richtlinie 2011/84/EU vom 20. September 2011.

„Anders als in der EU, sind Bleaching Strips mit mehr als 0,1% Wasserstoffperoxid in der Schweiz oder den USA weiterhin frei verkäuflich.“

Seitdem dürfen Bleaching-Produkte mit mehr als 0,1% Wasserstoffperoxid aufgrund der Schäden, die durch eine unsachgemäße Anwendung dieser Konzentration am Zahnschmelz, Zahnbein und Zahnfleisch entstehen können, nur noch von Zahnärzten und Dentalhygienikern verwendet werden.

Bleaching Strips werden übrigens unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten. Man findet sie auch als Bleaching Stripes, Whitening Strips, Whitening Stripes, Whitestrips oder in seltenen Fällen auch als Bleichstreifen. Letzendlich beschreiben all diese Begriffe aber das gleiche Produkt.

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten bei Bleaching Strips?

Die mögliche Aufhellung der Zähne durch Bleaching Strips hängt von den verschiedensten Faktoren ab. So kommt es sowohl auf die Art und die Stärke der Verfärbung, als auch auf die Beschaffenheit des Zahnschmelz und die Ausgangsfarbe an.

„Bei sehr dunklen Verfärbungen lässt sich aufgrund der niedrigen Dosierung der Bleichmittel nur sehr schwer eine Aufhellung erreichen.“

Bleaching Strips können leichte Verfärbungen durchaus ein wenig verringern und je nach Ausgangslage für ein paar Nuancen hellere Zähne sorgen, aber man darf aufgrund der geringen Dosierung an Bleichmittel keine zu hohen Erwartungen haben.

Eine Aufhellung von bis zu 5 Nuancen, wie Sie von verschiedenen Herstellern angegeben wird, ist vielleicht im Einzelfall durchaus möglich, aber eher unwahrscheinlich.

Umfrage: Haben Sie bereits Bleaching Strips benutzt?

Wie lange hält das Ergebnis von Bleaching Strips an?

Eine exakte Zeitspanne, wie lange das Bleaching anhält, lässt sich nicht genau festlegen. Dafür hängt das Ergebnis von zu vielen Faktoren ab.

„Das Ergebnis von Bleaching Strips ist – wie auch bei einem professionellen Bleaching – vergänglich.“

Dazu gehören u.a. die Ausgangsfarbe, die Zahngesundheit, die Zahnhygiene, die Stärke des Zahnschmelz, das Durchscheinen des Zahnbeins (Dentin) und die eigenen Gewohnheiten bezüglich Nahrungs- und Genussmitteln.

Je intensiver man sich nach dem Bleaching seiner Zahngesundheit widmet und je mehr man auf verfärbende Lebensmittel oder das Rauchen verzichtet, desto länger wird man sich über die Aufhellung freuen können.

Das Ergebnis des Zahnbleachings ist nicht dauerhaft, da sich mit der Zeit erneut verfärbende Partikel auf den Zähnen festsetzen.
Das Ergebnis des Zahnbleachings ist nicht dauerhaft, da sich mit der Zeit erneut verfärbende Partikel auf den Zähnen festsetzen.

Welche Gefahren gibt es bei der Anwendung von Bleaching Strips?

Manche Menschen können allergisch auf Inhaltsstoffe von Bleaching Strips reagieren. Daher ist es vor der Anwendung wichtig, einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. Ist eine Allergie bekannt, ist von einer Anwendung dringend abzuraten.

„Eine Überempfindlichkeit der Zähne nach der Anwendung ist nicht ungewöhnlich und hält normalerweise nur kurze Zeit an.“

Durch die geringe Menge an Wasserstoffperoxid (max. 0,1%), die für Konsumenten als gesundheitlich unbedenklich eingestuft wird, sind weitere Gefahren nicht sehr groß.

Dennoch können Vorerkrankungen wie freiliegende Zahnhälse, Zahnfleischerkrankungen oder allgemeine Zahnprobleme durch das Bleichmittel verschlimmert werden. Mit einem Besuch beim Zahnarzt, können diese vorab begutachtet werden.

Selbstverständlich sollten die Streifen keinesfalls heruntergeschluckt werden. Kommt es zu einer Berührung mit den Augen – welche unbedingt vermieden werden sollte – sind diese sofort mit Wasser auszuspülen. Gegebenenfalls sollte in diesem Fall auch ein Arzt aufgesucht werden.

In Einzelfällen kann es passieren, dass Sie weiße Flecken auf den Zähnen sehen. Diese sind nicht ungewöhnlich und bilden sich innerhalb weniger Tage wieder zurück.

Was muss nach der Anwendung beachtet werden?

Im Anschluss an die Anwendung von Bleaching Stripes und auch während der Anwendung von meist 7, 14 oder 28 Tagen, sollte man seine Ernährung so umstellen, dass man auf Dinge wie Kaffee, Tee oder Rotwein verzichtet. Auch sollte man in dieser Zeit auf das Rauchen verzichten.

Eine Überempfindlichkeit der Zähne ist direkt nach der Anwendung normal, sollte allerdings zeitnah auch wieder verschwinden.
Eine Überempfindlichkeit der Zähne ist direkt nach der Anwendung normal, sollte allerdings zeitnah auch wieder verschwinden.

Der Zahnschmelz ist in dieser Phase durch die Einwirkung des Gels auf den Bleaching Strips leicht angegriffen und bietet neuen Verfärbungen optimale Bedingungen, bei denen diese sich sehr leicht erneut festsetzen können.

Sollte es bereits während der Anwendung zu einer Überempfindlichkeit der Zähne gegenüber Hitze und Kälte kommen, sollte mit der Anwendung pausiert werden. Sollte es auch dauerhaft nicht besser werden, ist es sinnvoll, die Behandlung abzubrechen und einen Zahnarzt aufzusuchen.

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Einer Überempfindlichkeit der Zähne nach dem Bleaching kann mit speziellen Gelen oder Zahnpasta mit Fluorid* entgegengewirkt werden.

Was kosten Bleaching Strips und welche Unterschiede gibt es?

Bleaching Strips gehören mit zu den günstigeren Bleaching Produkten. Ihr Preis liegt – auch abhängig von der Anzahl der enthaltenen Streifen und somit abhängig von der Anwendungsdauer – bei ca. 10 – 30 Euro.

Praktisch alle Packungen enthalten entweder 14 Streifen für eine Anwendungsdauer von 7 Tagen, 28 Streifen für eine Anwendungsdauer von 14 Tagen oder 56 Streifen für eine Anwendungsdauer von 28 Tagen.

„Es gibt Strips mit Minzgeschmack, vegane Varianten und sogar selbstauflösende Streifen.“

Einige Anbieter werben mit einem besseren Anwendungsergebnis durch eine „Dry-Gel-Formel“ und eine „No-Slip-Technologie„, die bewirken sollen, dass die Strips sicher auf den Zähnen kleben und das Bleaching-Gel nicht vorzeitig durch Speichel aufgelöst wird.

Hier lohnt sich also ein genauer Blick auf die Anwendungsdauer und die Vorteile der einzelnen Anbieter. Die bereits genannten Lovely Smile Bleaching Strips* halten 14 Tage und bieten die „No-Slip-Technologie“. Weitere beliebte Bleaching Strips finden Sie in der folgenden Übersicht:

Beliebte Alternativen zu Bleaching Strips

Neben dem professionellen Zahnbleaching durch einen Zahnarzt sind andere frei verkäufliche Zahnbleaching-Produkte zu nennen.

„Zahnbleaching-Sets bieten eine Kombination aus Bleaching Gel mit Licht-Aktivierung und anderen unterstützenden Mitteln für weißere Zähne.“

Beliebt sind hierbei Zahnbleaching-Sets, wie das Zahnbleaching Set von abProfessional, welches wir in diesem Testbericht genauer betrachtet haben.

Eine professionelle Zahnreinigung ist ebenfalls eine gute Alternative und ein guter Start, um sich mit seiner Zahngesundheit und den eigenen Zähnen auseinanderzusetzen, diese dauerhaft intensiver zu pflegen und so aktiv einer neuen, bzw. weiteren Verfärbung entgegenzuwirken.

Ultraschall-Zahnbürsten sind normalen Handzahnbürsten weit überlegen und können wertvolle Dienste leisten.
Ultraschall-Zahnbürsten sind normalen Handzahnbürsten weit überlegen und können wertvolle Dienste leisten.

Fortgeführt werden kann dies mit einer elektrischen Zahnbürste, insbesondere einer Ultraschallzahnbürste*, die der normalen Handzahnbürste weit überlegen ist und meist für verschiedene Anforderungen verschiedene Einstellungen bietet.

Vorteile & Nachteile der Bleaching Streifen

  • Aufhellung um 1 – 3 Nuancen
  • Geringe Kosten
  • Durch geringen Anteil an Bleichmittel gesundheitlich unbedenklich.
  • Teilweise zu kurze Folien decken nur die Frontzähne ab
  • Unbequeme Anwendung
  • Zahnzwischenräume werden oft nicht erreicht
  • Zahnfüllungen und Zahnersatz werden nicht mit aufgehellt
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Gesamteinschätzung der Bleaching Strips

Im Vergleich zu einem professionellen Bleaching durch einen Zahnarzt, der eine viel höhere Dosierung eines Bleichmittels benutzen darf, können die Bleaching Strips, die sich in Deutschland im Handel befinden nicht mithalten.

Deren Wasserstoffperoxidgehalt darf maximal 0,1% betragen. Bei Zahnärzten darf dieser Gehalt weit höher liegen. Andere peroxidfreie Bleaching Strips haben ebenfalls nicht sehr viel mehr Wirkung.

Wer aber über die notwendigen Voraussetzungen verfügt und sich an die Gebrauchsanweisungen hält, kann seine Zähne – insbesondere im Anschluss an eine professionelle Zahnreinigung – mit Bleaching Strips* etwas aufhellen.

Gesamturteil zu Bleaching Strips*
6,5 von 10
Mögliche Aufhellung*
ca. 1 – 3 Nuancen
Anwendungsdauer*
ca. 7 – 28 Tage
Inhaltsstoffe*
Nahezu unbedenklich
Anwendung*
Mit etwas Übung leicht
Verträglichkeit*
Gut
Kosten*
ca. 10 – 30 Euro

*Die Verträglichkeit und die mögliche Aufhellung hängen vom Zustand der Zähne, der Ausgangsfarbe und der Einhaltung der Gebrauchsanweisung ab.

Häufig gestellte Fragen zu Bleaching Strips

Morgens und abends klebt man je einen Streifen auf die oberen und unteren Vorderzähne und lässt die Streifen dort so lange, wie vom jeweiligen Hersteller angegeben, ihre Wirkung entfalten.

Das Ganze wiederholt man je nach Packungsgröße für die Dauer von 1 – 4 Wochen.

Die Strips sind mit einem Gel überzogen, das Wasserstoffperoxid oder eine andere Substanz enthält, durch die aktiver Sauerstoff freigesetzt wird (z.B. Sodium Chlorite). Auch Strips, die mit der Verwendung von Aktivkohle für die Zahnaufhellung beworben werden, enthalten in der Regel Sodium Chlorite.

Der freigesetzte aktive Sauerstoff verändert die im Zahnschmelz festgesetzten Farbmoleküle in einem chemischen Prozess (Oxidation) so, dass diese ausgebleicht werden und nicht mehr sichtbar sind, wodurch die Zähne heller/weißer erscheinen.

Vor der Anwendung von Bleaching Strips müssen die Zähne gesund sein. Es sollten weder allgemeine Zahnerkrankungen vorliegen noch darf es Zahnfleischentzündungen geben.

Die Wirkung zeigt sich auch nur auf gesunden Zähnen. Zahnfüllungen und Zahnersatz können mit Bleaching Strips nicht aufgehellt werden.

Für ein optimales Ergebnis der Aufhellung sollte im Vorfeld der Anwendung ein Zahnarzt aufgesucht werden, um sich die eigene Zahngesundheit bestätigen zu lassen.

Idealerweise lässt man zudem eine professionelle Zahnreinigung durchführen.

Bleaching Strips werden nach den jeweiligen Angaben des Herstellers über einen Zeitraum von 1 – 4 Wochen angewendet. Je einzelner Anwendung lässt man die Streifen für 10 – 120 Minuten auf den Zähnen kleben. Auch diese Dauer richtet sich nach den Angaben des Herstellers.
Nach der Behandlung und auch währenddessen sollte man auf Kaffee, schwarzen Tee und sonstige verfärbende Lebens- und Genussmittel verzichten, da diese sich auf der leicht angerauten Zahnoberfläche sehr einfach wieder festsetzen können.
Während der Anwendung werden die Bleaching Strips 2x täglich für die Dauer der zur Verfügung stehenden Streifen angewendet. Mit einer erneuten Anwendung kann begonnen werden, sobald man das Gefühl hat, dass die Zähne wieder dunkler/gelber geworden sind.

Eine genaue Zeitspanne kann hier nicht genannt werden, da diese von vielen Faktoren, wie z.B. den eigenen Gewohnheiten in Bezug auf Nahrungs- und Genussmittel abhängen.

Whitening Strips gehören mit zu den günstigeren Methoden der Zahnaufhellung. Ihre Wirkung ist wegen der geringen Konzentration an Bleichmittel allerdings bei Weitem nicht so stark, wie z.B. das professionelle Bleaching beim Zahnarzt.
In der Regel belaufen sich die Kosten auf ca. 10 – 30 Euro. Das ist u.a davon abhängig, wie viele der Whitening Strips in der Verpackung enthalten sind.
Bei einer dunklen Natur-Zahnfarbe oder einer Verfärbung durch beispielsweise verfärbende Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, können die Strips kaum für eine sichtbare Aufhellung sorgen.

Ist der Zahn gesund und lediglich von äußerlichen Belägen und leichten Verfärbungen betroffen, kann durchaus eine Aufhellung um 1 – 3 Nuancen erreicht werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zur Zahn- und Zahnfleischgesundheit zu stellen oder Zahnbleaching-Behandlungen zu beginnen.